Neuigkeiten der Fachstelle BILL

31. Oktober 2019

Ratgeber "Nahe sein bis zuletzt" – Urs Winter-Pfändler

Zur Zeit vergriffen

Die Begleitung eines schwerkranken Menschen ist für (pflegende) Angehörige und Freunde oft mit vielen Fragen und Herausforderungen verbunden. Die ökumenische Fachstelle Begleitung in der letzten Lebensphase (BILL) erarbeitete einen Ratgeber, der in dieser aufwühlenden Zeit ein verlässlicher Begleiter ist. Es geht um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Das Buch zeigt, wie (pflegende) Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können. Der Ratgeber wird kostenlos an Interessierte und Betroffene verteilt.

19. März 2018

Spitalseelsorgende im Spannungsfeld unterschiedlichster Erwartungen und Ansprüche

Zwischen Patienten und Angehörigen, zwischen Seelsorgegeheimnis und Teamplay und zwischen dem Wünschenswerten und dem Tatsächlichen: Spitalseelsorgende stehen tagtäglich im Spannungsfeld unterschiedlicher Ansprüche und Erwartungen. Kirstin Lindholm befragte jüngst in den USA 45 Spitalseelsorgende aus Hospizen über die Herausforderungen in ihrem Berufsalltag. Ihre Ergebnisse gaben Anregungen zu den folgenden Gedanken.


Bild: dima_goroziya on Pixabay.com

29. November 2017

Tod und Sterben in der Schweiz – zentrale Ergebnisse des nationalen Forschungsprogramms NFP 67

Wie geht Sterben im Gefängnis? Oder welche Besonderheiten gilt es zu berücksichtigen, wenn Menschen mit einer intellektuellen Behinderung sterben? Solchen und vielen weiteren Fragen zum Thema Sterben und Tod in der Schweiz ging das Nationale Forschungsprogramm NFP67 ...

27. November 2017

Braucht man zum Sterben einen Arzt?

Braucht man zum Sterben einen Arzt? Was kann ich sagen, wenn jemand gestorben ist? So lauten zwei Titel von Kurzfilmen, welche das Projekt «Sarggeschichten» produzierte. Eingängig und ganz praktisch geben die Filme Antworten auf den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer.


So helfen Floskeln wie «Das wird schon wieder» oder «Da wirst du ja nie darüber hinwegkommen» Trauernden nicht weiter. Besser ist ehrliche Anteilnahme und das Anbieten von praktischer Unterstützung. Auch das Weg-Reden von Trauer im Sinne von «Du solltest froh sein, dass er nicht mehr leiden muss» ist kontraproduktiv. Lieber dem Trauernden von den eigenen Erinnerungen mit dem Verstorbenen erzählen, so die Filmemacher.


Die Filme richten sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene.


Mehr über das Projekt "Sarggeschichten"

27. November 2017

Handreichung zum Umgang mit spirituellen Fragen in der ärztlichen Betreuung

Das amerikanische HealthCare Chaplaincy Network und die Spiritual Care Association veröffentlichten im September 2017 eine Handreichung für Ärzte rund um die Fragen der religiös-spirituellen Begleitung. Denn gerade in Zeiten von Krankheit werden für manche Menschen existentielle und religiös-spirituelle Fragen wichtig, beispielsweise die Frage nach dem, was das Leben lebenswert macht. Zudem können religiöse Werte auch medizinische Entscheidungen beeinflussen.

30. August 2017

Spitalseelsorge für Eltern kranker Kinder ist wichtig

Die Eltern sind zentrale Bezugs- und Begleitpersonen während eines Spitalaufenthaltes ihres kranken Kindes. Spitalseelsorgende unterstützen sie in dieser Situation: Sie helfen z.B. mit, mit den sich ergebenden Belastungen umzugehen. Sie versuchen, die Hoffnung gemeinsam mit den Eltern aufrechtzuerhalten oder helfen mit, schwierige Entscheidungen zu treffen.