Projekt Unterstützung für betroffene Angehörige

Hintergrund

Die meisten Menschen sterben heute in einer Institution. Dem gegenüber steht der Wunsch von 75% der Bevölkerung, am liebsten zu Hause versterben zu können. (Bundesamt für Gesundheit BAG, 2009, 11). Diesem Wunsch, zu Hause zu sterben, wird man nur Rechnung tragen können, wenn die Angehörigen und Bezugspersonen optimal unterstützt werden, sei dies mit konkreten Unterstützungsangeboten sei dies, indem Strukturen und Gesetze so angepasst werden, dass sich Arbeit und Pflege einfacher aufeinander abstimmen lassen. Entsprechend schreibt der Bundesrat: „Nötig sind zum einen bessere Informationen und der Ausbau von Entlastungsangeboten, wie Unterstützung durch Freiwillige oder Ferienbetten in Alters- und Pflegeheimen. Wichtig sind zum anderen Massnahmen, um die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege zu fördern“ (Schweizerische Eidgenossenschaft, 2014).

 

Ziel

Die Fachstelle BILL erabeitet zusammmen mit dem Palliativzentrum des Kantonsspitals St. Gallen ein Programm für Angehörige, welche einen sterbenden nahestehenden Menschen begleiten. Dazu wird einerseits ein Ratgeber für Angehörige aus dem Englischen übersetzt bzw. adaptiert. Andererseits wird ein Unterstützungsprogramm für betroffene Angehörige entwickelt und angeboten.

 

Projektlaufzeit

August 2015 – Sommer 2018

Projektpartner

Kantonsspital St. Gallen

Palliativzentrum des Kantonsspitals St. Gallen

Unterstützt durch

Gesundheitsförderung Schweiz